Unternehmensbonität optimieren: Mit diesen 5 effektiven Tipps verbessern Unternehmen Ihre Bonität dauerhaft

Die Bonität Ihres Unternehmens entscheidet über Kreditwürdigkeit und bestmögliche Konditionen. Was viele mittelständische Unternehmen nicht wissen: Als Unternehmen können Sie Ihren Bonitätsscore selbst­ständig beein­flussen und aktiv ver­bessern. Wie Sie Ihre Unternehmensbonität anhand von 5 Tipps schnell optimieren und Ihr Rating nachhaltig verbessern, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

 

Was ist Bonität?

Die Bonität, auch Kreditwürdigkeit genannt, gibt Auskunft darüber, ob ein Unternehmen in der Lage ist, Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Der sogenannte Bonitätsscore ist ein Rating der Bonität und beschreibt die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls des Vertragspartners.

Kennen Sie den Bonitätsscore Ihres Unternehmens?

Jeder Unternehmer sollte die eigene Bonität kennen und regelmäßig überprüfen, denn: Nur durch regelmäßige Checks Ihres Bonitätsscore können Sie Ent­­wicklungen frühzeitig erkennen und zeit­nah darauf reagieren.

Unser Tipp: Mit dem Bonitätsmanager können Sie jederzeit online einsehen, wie Ihre Unternehmensbonität von der Creditreform und der SCHUFA beurteilt wird.

5 effektive Tipps, um Ihre Bonität zu verbessern

1. Halten Sie Ihre Adress- und Firmendaten bei den Auskunfteien aktuell

Fehlerhafte oder unvollständige Daten bei Auskunfteien können schnell einen negativen Einfluss auf den Bonitätsscore Ihres Unternehmens haben. Falsche Angaben sollten daher umgehend korrigiert werden. Hierzu können Sie mit den Auskunfteien in einen direkten Dialog gehen oder Ihre Daten z.B. über den Bonitätsmanager unkompliziert online aktualisieren.

2. Schulden Sie Ihren Betriebsmittelkredit auf einen Investitionskredit um

Wenn Sie regelmäßig Ihren Betriebsmittelkredit in Anspruch nehmen, sollten Sie die Möglichkeit erwägen, auf einen kleineren Investitionskredit umzuschulden. Die niedrigere Zinsbelastung kann sich positiv auf Ihre Unternehmensbonität auswirken. Hinzu kommt, dass regelmäßig und rechtzeitig zurückgezahlte Investitionskredite als positiver Einflussfaktor auf die Bonität gewertet werden.

3. Bezahlen Sie Ihre Rechnungen zügig

Schnelle Rechnungsbegleichung zeugt von einer guten Zahlungsmoral und beeinflusst Ihren Unternehmensbonitätsscore positiv, denn insbesondere größere Lieferanten stehen in Kontakt mit großen Auskunfteien und tauschen entsprechende Zahlungsinformationen aus.

Darüber hinaus profitieren Sie von weiteren Vorteilen: Durch schnelle Rechnungsbegleichung wird die Geschäftsbeziehung zum Lieferanten gestärkt und Sie genießen ein höheres Vertrauen. Zudem gewähren viele Lieferanten ihren Kunden sogenannte Skonti, wobei es sich um Rabatte handelt, die bei einer kurzfristigen Zahlung gewährt werden.

4. Begrenzen Sie Ihre Bankaktivitäten auf wenige Institute

Viele Bankverbindungen zu haben, kann einen Nachteil haben: Sie können die Bonität Ihres Unternehmens gefährden. Oftmals gehen Auskunfteien pauschal davon aus, dass Schuldner durch eine Vielzahl von Konten versuchen, etwaigen Forderungen und deren Vollstreckung zu umgehen. Es ist daher ratsam, ungenutzte Konten zu schließen und so die Anzahl auf ein Minimum zu reduzieren.

5. Erhöhen Sie die Eigenkapitalquote

Die Eigenkapitalquote bildet das Verhältnis des Eigenkapitals zur gesamten Bilanzsumme eines Unternehmens ab und stellt einen wichtigen Faktor bei der Beurteilung der Unternehmensbonität dar.

Dabei wirkt sich die Höhe der Eigenkapitalquote positiv den Bonitätsscore eines Unternehmens aus. Je nach Ausgangslage und Ziel gibt es verschiedene Wege, die Eigenkapitalquote zu erhöhen.

Drei mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Eigenkapitalquote:

  • Geldeinlagen: Der Betriebsinhaber bzw. die Gesellschafter erhöhen ihre Eigenkapitaleinlage.
  • Optimierung der Geschäftsprozesse: Wer seine Bilanzsumme ohne zusätzliches Kapital reduzieren möchte, kann durch den Ausbau eines effektiven Forderungsmanagements, offene Forderungen schneller eintreiben und so die Ausfallquote von Forderungen minimieren. Durch die zusätzliche Liquidität können dann Verbindlichkeiten ausgeglichen, die Bilanzsumme verkürzt und die Eigenkapitalquote erhöht werden.
  • Factoring: Durch den Verkauf von Forderungen, auch Factoring genannt, können mittelständische Unternehmen ab einer Größe von etwa 500 TEUR Jahresumsatz Ihren Forderungsbestand besser steuern, Ihre Liquidität erhöhen und gleichzeitig das Ausfallrisiko teilweise delegieren. Auf diesem Wege wird die Unternehmensbilanz verkürzt, die Liquidität gesteigert und die Eigenkapitalquote verbessert.

Mit dem Bonitätsmanager Ihre Unternehmensbonität prüfen und optimieren

Die Vorteile des Bonitätsmanagers:

  • Aktives Management und Echtzeitkontrolle der eigenen Bonität
  • Chance auf schnellere und günstigere Finanzierungen durch aktuelle Daten
  • Aufschlussreiche regionale und branchenspezifische Vergleiche
  • Mehr Know-how und Übersicht über die eigene Bonität und deren Einfluss aufs Geschäft
  • Positiver Einfluss auf Lieferantenbeziehungen durch Transparenz hinsichtlich Ihrer Zahlungsfähigkeit

Nehmen Sie Ihre Bonität jetzt in die Hand!

Denn: Eine gute Finanzierung ist kein Zufall. Prüfen Sie die Bonität Ihres Unternehmens und bereiten Sie sich optimal auf die Finanzierung vor.

Fragen? Wir sind weiterhin für Sie da!

Wir wissen, dass in der aktuellen Situation vermehrt Fragen auftreten. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Unsicherheiten bestehen oder Sie Hilfe benötigen. Unsere Beraterinnen und Berater freuen sich auf Ihren Anruf und stehen Ihnen bei allen Fragen rund um Ihre Finanzen zur Verfügung.

 

Kommen Sie gut durch die Krise – und bleiben Sie gesund!

 

Stand vom 14.01.2020

Die genannten Informationen haben wir nach bestem Wissen sorgfältig zusammengetragen. Eine Haftung jeglicher Art schließen wir dennoch aus.

Sie haben Fragen?
Wir beraten Sie gerne.