Bewerbungsfrist für den 15. Hessischen Gründerpreis hat begonnen

Schon zum Start großes Interesse junger Unternehmen / Hochwertiges Programm unterstützt Existenzgründer / Preisverleihung mit dem Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir

„2013 war ein Durchbruchsjahr für die „wer denkt was GmbH“ und eine wesentliche Rolle dabei spielte die Auszeichnung mit dem Hessischen Gründerpreis in der Kategorie „Geschaffene Arbeitsplätze“: Die dadurch gewonnene Medienaufmerksamkeit regte großes Kundeninteresse für unsere Produkte an und stellte unser Dienstleistungsspektrum in ein neues und vertrauenswürdiges Licht“, erinnert sich Gründer und Geschäftsführer Dr. Robert Lokaiczyk. „Man kann sagen, dass dieser Preis wie ein Qualitätssiegel für unser Unternehmen gewirkt hat und auch großen Kunden das Vertrauen und die Sicherheit gegeben hat, mit uns zusammenzuarbeiten. Ich kann jedem motivierten Unternehmensgründer, der neue Kontakte knüpfen und vom erhöhten Bekanntheitsgrad profitieren möchte, empfehlen, den Mut zu einer Bewerbung aufzubringen.“ Lokaiczyk benannte damit auf der Pressekonferenz zum Bewerbungsstart des 15. Hessischen Gründerpreises am 8. Juni bei der Sparkasse Darmstadt mehrere Vorteile, die junge Unternehmen im Wettbewerb haben. Viele Teilnehmer berichteten in der Vergangenheit von Wachstum bei Absatz und Umsatz als eine Folge. Andrea Bienia aus Lorsch, mit ihrer Nähschule „Genaehtes“ Preisträgerin 2015, erinnert sich: „Ich wurde in vielen überregionalen und regionalen Zeitungen, im Radio und im Fernsehen vorgestellt, wo ich als Einzelunternehmerin sonst keine Chance gehabt hätte. Letztendlich hatte der Einzug ins Finale für mein Unternehmen einen Medienwert von etwa 120 000 Euro, was einfach toll ist.

Der 15. Hessische Gründerpreis bietet jungen Unternehmen noch mehr Vorteile, berichtet Barbara Sillich, KPMG. Als Partner des Hessischen Gründerpreises unterstützt das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Teilnehmer mit hochwertigen Trainings und Netzwerkmöglichkeiten. Dadurch hat beispielsweise ein Preisträger der vergangenen Jahre Zugang zum Vertrieb eines der größten deutschen Handelsunternehmen bekommen. „KPMG will sich auch selbst vom Spirit der jungen Gründer inspirieren zu lassen, sagt Holger Kneisel, Regionalvorstand der Region Mitte, und ergänzt: „So können wir ihre Bedürfnisse besser verstehen, damit wir unseren Kunden in jeder Entwicklungsstufe den bestmöglichen Service bieten. Schnelles Wachstum stellt gerade junge Unternehmen vor zahlreiche neue Herausforderungen. Es geht uns darum, Gründern von Anfang an intelligente, pragmatische und wegweisende Lösungen zu bieten, damit aus ihnen Gestalter von Zukunftstrends und Marktführer von morgen werden können.“


Auch die Wirtschaftsjunioren Darmstadt-Südhessen unterstützen die Teilnehmer am Hessischen Gründerpreis ehrenamtlich mit Bewerbung-Checks, Pitch- oder Präsentationstrainings und Netzwerkmöglichkeiten.


Des Weiteren engagieren sich die anderen Partner des Hessischen Gründerpreises auf ihren Feldern für die Gründerinnen und Gründer: „Jede zweite Existenzgründung in Deutschland wird von einer Sparkasse begleitet. Existenzgründern stehen wir mit unserem Know-how zur Seite. So bieten wir beispielsweise Gründungsdarlehen an, beziehen öffentliche Fördermittel in die Finanzierung ein, arbeiten eng mit den Experten der Beteiligungsgesellschaften der Sparkassen-Finanzgruppe zusammen und können dadurch für Existenzgründer weitere Finanzierungsquellen erschließen“, erklärt Jürgen Thomas, der im Sparkassen-Vorstand das Firmen- und Gewerbekundengeschäft, das Private Banking und das Vermögens-Management verantwortet. „Insofern ist es naheliegend, dass wir auch den Hessischen Gründerpreis 2017 in Darmstadt unterstützen.“


In diesem Jahr besteht schon zum Bewerbungsstart ein großes Interesse am Hessischen Gründerpreis, es liegen bereits fast 50 Anfragen vor, so die Projektleiterin der Gründertage Hessen, Elisabeth Neumann. Sie erinnerte an das Rekordjahr 2016: „Wir hatten fast ein Drittel mehr Bewerbungen als 2015, nur knapp unter dem Allzeit-Hoch. Dafür haben die Teilnehmer am Preis mit insgesamt mehr als 1100 Arbeitsplätzen, so viele wie noch nie in der 15-jährigen Geschichte des Preises geschaffen.“ Neumann hofft, dass die Beteiligung in diesem Jahr erstmals in der Geschichte des Preises über 100 liegen wird und würde sich natürlich gerade bei den geschaffenen Arbeitsplätzen über einen neuen Rekord freuen. Sie berichtete, dass der Hessische Wirtschaftsminister erneut einen der drei Preise am 1. November in der Orangerie Darmstadt verleihen wird. „Eine vitale Gründerszene ist unerlässlich für eine dynamische Volkswirtschaft“, findet Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. „Deshalb habe ich gern die Schirmherrschaft für den Hessischen Gründerpreis und die Gründertage übernommen. Der Preis würdigt den Beitrag, den Gründerinnen und Gründer zu unserem Wohlstand leisten, und die Gründertage bieten ihnen mit ihren Vorträgen und Workshops wertvolle Unterstützung. Initiativen wie die Gründertage haben ihren Anteil daran, dass Hessen das gründungsintensivste Flächenland ist.“

 

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